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Dekadent in Sage 2

Am Montag ging es nach einer viel zu kurzen Nacht viel zu früh los zur Hunte. Es wurde uns empfohlen uns bei den Gefahrenstellen links zu halten. Direkt nach dem Einsetzen kam auch schon die erste Brücke samt steinigen Stromschnellen, die wir gut meisterten. In sanften Bögen floss die Hunte vor sich hin. Nach einer Mittagspausen an einem schattigen Plätzchen wurde es wesentlich kurvenreicher.

Die Aussatzstelle lag direkt hinter einer letzten Stromschnelle. Insgesamt war die Strecke sehr angenehm zu fahren.

Zudem kamen noch zwei Nachzügler, sodass wir nun eine Gruppe von 11 Leuten sind.

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Dekadent in Sage

Am Samstag fuhren 7 Pfadis Richtung Pfadfinderbildungsstätte Sager Schweiz. Nach ca. 4 Stunden kamen sie auf dem Lagerplatz an, kurz nach dem Bus mit dem Material.

Beim Packen dachten wir uns schon „Nach dem Corona-Jahr lassen wir es uns gut gehen!“ Wir wussten, dass wir nur eine kleine Gruppe werden, wollten es uns aber besonders bequem machen inklusive Teppich im Aufenthaltszelt.

Flummi empfing uns an seinem FSJ-Platz und zeigte uns seine Arbeitsstelle des vergangenen Jahres.

Es hieß Negativ-Tests vorzeigen oder noch testen lassen und anschließend Jurten aufbauen, Motivation verteilen (Schokolade) und Essen kochen.

Was uns besonders gefreut hat war, dass noch andere Pfadis das Wochendende auf dem Platz verbracht haben und wir noch das eine oder andere Spiel zusammen spielen konnten. So haben wir neue Kontakte knüpfen können.

Grüße gehen raus an den VCP Stamm Jadeburg!

Der Sonntag war super warm und nach einer Führung über das Gelände hatten wir kaum Elan mehr. So haben wir einen Lagertag verbracht und Gesellschaftsspiele gespielt, bis am frühen Nachmittag der Regen kam.

Die erste Freude samt Tanzen im Regen verpuffte mit zunehmender Intensität. Ist der Teppich in der Jurte im trockenen? Was ist mit den Liederbüchern? Ist der Opa (Abdeckplane des Rauchlochs) vom Schlafzelt dicht? Hängt flummis Wäsche noch draußen?

Ein Glück war alles trocken und sicher, sodass wir den Regen singend in der Zelterküche verbringen konnten.

Am Abend stieg die Nässe aus der angrenzenden Wiese und hüllte uns zunehmend in dichten Nebel, was uns einen besonders schönen Ausblick verschaffte.

Wir ließen den Tag am Lagerfeuer ausklingen und gingen alsbald Schlafen, denn morgen kommen zwei Nachzügler und dann geht es Kanufahren!

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Planlos am Brahmsee?!

Planlos am Brahmsee?

Dieses Jahr war alles anders als sonst. Wenn wir Pfadfinder aus Elmshorn und Horst für 10 Tage an den Brahmsee gefahren sind, haben wir vorher jeden Tag schon verplant gehabt. Mit einer Buchgeschichte aus Robin Hood, Ronja Räubertochter oder ähnlich. Wir planten die Tage nach dem jeweiligen Kapiteln der Bücher mit Theaterstücken, Spielen und auch das Vorlesen am Abend durfte nicht fehlen. Auch einen Aufnäher haben wir immer im Vorfeld dafür anfertigen lassen.

Doch dies Jahr war alles anders.  Erst eine Woche vorher war klar, dass wir an den Brahmsee fahren können.

23 Kinder und Jugendliche, sowie deren Eltern aus Glückstadt, Horst und Elmshorn ließen sich auf das planlose Abenteuer ein – mit der Unsicherheit, dass wir evtl. doch kurzfristig absagen müssen.

Am Brahmsee waren wir die 1.Gruppe, die nach einer 15monatigen Schließungszeit den Platz wieder belebten. Und während sich sonst ca. 10 Gruppen mit etwa 600 Personen im Waldheim am Brahmsee trafen, waren wir jetzt nur knapp 70 Personen auf dem Gelände. Corona-Tests vor der Fahrt und zweimal zwischendurch konnten vor Ort erledigt werden und mussten negativ sein, damit nicht der Quarantäne-Plan umgesetzt werden musste. Dies war unsere schlimmste Befürchtung, aber sie ist zum Glück nicht eingetreten.

Gemeinsames Essen und Schlafen in kleinen Gruppen hat gut funktioniert, auch wenn das beliebte Plätze tauschen, um auch andere kennenzulernen, nach Nummern aus den Vorjahren fehlte.

Mit den Spielen von Drei-Bock, Wimpelklau, Irre Spiel, Fangball, u.a. war fast alles dabei, sogar Kistenklettern und Kanufahren war möglich, weil das Wetter bis auf einen Regentag gut mitspielte. Der letzte Tag mit Wunschspielen und dem Überraschungsabend rundete die ganze Woche ab. Für die Kinder war aber auch das Schwimmen im Brahmsee zweimal am Tag ein Hilglight.

Und so zeigte sich auch zum Schluss, das wir doch nicht ganz planlos waren und eine tolle Zeit zusammen am Brahmsee hatten. Wir danken Gott, dass wir dies Abenteuer gut und gesund überstanden haben, auch wenn sich zum Ende so mache Erkältung eingeschlichen hat. Ein besonderer Dank gilt dem Brahmsee-Team, dass uns diese schöne Freizeit trotz schwieriger Coronabedingungen ermöglicht hat. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder früher planen können, so dass nicht wieder das Motto heißt: Planlos am Brahmsee.

Alexandra Laskowski, Anka Mertz, Rainer Jungnickel

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Sofas für das Pfadihaus

In der letzten Woche bekamen wir ein Angebot, zwei Sofas erhalten zu können.

Schnell war uns klar, dass zu jedem Jugendhaus/Vereinsheim mindestens ein Sofa gehört. Also wurden rasch potenzielle Stellplätze diskutiert und ausgemessen.

Am Sonntag wurden die beiden Sofas abgeholt. Überraschenderweise durften wir sie mit all der Deko und Zubehör mitnehmen! So kamen Überdecken und Kissen, sowie ein größerer Sitzball mit hinzu.

Ein Glück passte alles in unseren Pfadibus, obwohl die Rückbänke lediglich umgeklappt, aber nicht ausgebaut waren.

Am Pfadihaus angekommen begann dann das Einrichten. Schnell noch den Staub der vergangenen Monate zusammengefegt, da aufgrund der Pandemie keine Gruppenstunden in Präsenz stattfinden können.

Wir sind sehr dankbar über dieses wundervolle Geschenk und freuen uns sehr die Sofas auch alsbald richtig nutzen zu können. Darüber hinaus verfügen sie sogar über eine Schlaffunktion, wenn man sie auszieht.

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Happy Thinkingday


Überall auf der Welt feiern Pfadfinder*innen den „World Thinking Day“, kurz WTD.

Ins Leben gerufen wurde der Gedenktag von der Weltorganisation der Pfadfinderinnen (World Association of Girl Guides and Girl Scouts, kurz WAGGGS).

Wir gedenken dem Ehepaar Lord Robert Baden-Powell *22.02.1857 und Olave Baden-Powell *22.02.1889.
Viele Pfadfinder*innen tragen an diesem Tag Kluft und Halstuch in der Öffentlichkeit. Auch das Versenden von Postkarten zwischen Pfadis ist langjährige Tradition, sowie das Spenden an gemeinnützige Projekte.

Normalerweise würden wir uns mit dem ganzen Stamm an unserem Haus treffen. Es würde eine Jurte aufgebaut, ein Lagerfeuer würde in der Mitte prasseln. Es gäbe süßen Tschai und Stockbrot. Wir würden zusammen singen, in Erinnerungen schwelgen und es gäbe die eine oder andere Tuchverleihung.
All das ist uns dieses Jahr leider nicht möglich.

Doch laden wir den Stamm zu einem digitalen Thinkingday um 17 Uhr ein. Den Link dazu habt ihr per Mail erhalten.

Zudem hat sich Lord Robert Baden-Powell auf unserer Website versteckt. Er ist insgesamt 9x zu finden!
Stammesmitgliedern gibt er Hinweise auf ein Passwort für eine kleine Überraschung!

Klickt ihn einfach an, wo auch immer ihr ihn finden mögt. Dieses Bild ist lediglich ein Beispiel.

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Allgemein Buntspechte

Sippenwochenende der Buntspechte

Endlich war es soweit! Lange angekündigt und nun endlich geschehen! Die Buntspechte haben sich für ein Sippenwochenende getroffen. Sie waren quasi die „Längerbleiber“ des Herbstlagers, dass direkt die Woche davor stattfand.

Um das Essen brauchte sich also keiner Sorgen machen. Sie waren die Restevernichter des Herbstlagers.

Doch was war eigentlich sonst an dem Wochenende passiert?

Direkt am Freitagabend rollte die Sippenleitung eine verschlossene Truhe in den Raum.
Schön und Gut, aber was soll die Sippe damit anfangen?

Neugierig wie die Buntspechte sind, haben sie flink nach Hinweisen gesucht und bald zwei versteckte Schlüssel gefunden, die aber nicht zum Schloss der Truhe passten.

Komisch… Doch was hatte die Sippenleitung auf dem Herbstlager verraten? Der Plüsch-Hundebär und Heimwehtröster „Lukas“ würde bei den Übernachtungen der Buntspechte immer eine Rolle spielen?
So war es auch!
Lukas hatte eine versteckte Botschaft in einem Anhänger an seinem Tuch, sowie eine kleine Box – Die Anleitung für ein Spiel.

Dieses Spiel sorgte dafür, dass die Gruppe sich an einem bestimmten Punkt auf dem Pfadihausgelände versammelte. Eigenartig, oder?

Mit gründlichem Suchen fanden sie dort einen weiteren Schlüssel versteckt. Und diesmal passte er auch in die Truhe!

Der Deckel ging auf und was fand die Gruppe?

Zwei weitere verschlossene Kisten, eine abgeschlossene Laptoptasche und ein GPS-Gerät.

Die zuvor gefundenen Schlüssel passten zu einer Kiste im Innern und zu der Laptoptasche.

Die kleine Kiste schien das Abendprogramm zu sein. Es fanden sich Snacks darin und die von der Sippe selbst erdachte Werwolf-Variante „Werspechte“. (Die Dateien zum Nachbasteln und Spielen findet ihr im Downloadbereich)

Da die Sippe allerdings nicht vollständig war, beschlossen Sie solidarisch zu sein und das Spiel erst zu spielen, wenn z.B. in einer Gruppenstunde alle da sind.

Somit widmete die Gruppe sich dem Laptop.

Lukas, der Plüschhundebär hatte einen Account auf dem Gerät. Schon komisch. Und dann war er auch noch Passwortgesichert und es gab keinen Hinweis. Wie ärgerlich!

Die Sippe könnte ihrer Sippenleitung jedoch einen Hinweis abluchsen. Im Gegenzug müssten sie aber noch an dem Abend eine kleine Nachtwanderung machen.

Mit dem Hinweis gelang es den Buntspechte nach weiteren Versuchen den Laptop zu entsperren. Zu deren Enttäuschung war da ein weiteres Rätsel versteckt. Die Hintergrundbilder haben Hinweise auf einen verschlüsselten Ordner.

Dieses Rätsel hatten die Spechte aber schnell durchschaut! Und es offenbarten sich die Koordinaten für die Wanderung!

Mit Regenponchos und Petroleumlampen machten wir uns auf den Weg.
An den Koordinaten fanden die Buntspechte Bauteile aus Holz und Metall. Schnell war ihnen klar: das wird unser Wimpel!

So fanden die Buntspechte an dem Abend noch alle Bauteile.
Nur noch der Wimpel an sich fehlte ihnen. Der müsste garantiert in der letzten verschlossenen Kiste sein! Hm, diese verflixte letzte Kiste! Mit zwei Zahlenschlössern war sie abgeschlossen. Und auf die richtige Kombination gab es keine Hinweise.

Der Abend klang noch mit dem Sichten alter Gruppenbilder aus, die ebenfalls auf dem Laptop zu finden waren, sowie einigen Gesprächen.

Am kommenden Tag ließ sich bei jedem Gruppenmitglied ein Hinweis auf die richtige Kombination finden. Durch ausgeklügeltes Kombinieren von Zahlen mit Hinweisen zur richtigen Position und kleinen mathematischen Aufgaben war es am Nachmittag soweit!

Der Code war geknackt!
Und in der Tat befand sich der Wimpel darin. Der restliche Tag und Abend klang dann noch schön aus und der letzte Morgen war traditionell zum Aufräumen und Putzen.
Nun gilt es nur noch, die Feinarbeiten am Wimpel anzuschließen!

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Das Home-Herbstlager

Vom Montag 05.10. bis zum Freitag, 09.10.2020 versammelten sich rund 20 Pfadis, vom Wölfling bis zum Altpfadfinder zu unserem Home-Herbstlager bei uns am Pfadihaus. Gelebt und gespielt wurde draußen, drinnen wurde lediglich geschlafen und auf Klo gegangen.

In beiden Häusern, in fast allen Räumen, lagen mit abgemessenen Abständen die Matratzen bereit. Das Lager startete mit dem Aufbau unser Aufenthaltszelte.
Kurios – Normalerweise würden wir alle Seiten dicht machen, ein Lagerfeuer würde im Inneren prasseln, der Rauch zöge durch das Loch im Dach ab… Doch durch die Corona-Beschränkungen war dies anders. Lediglich 4 von 16 Seitenfeldern wurden geschlossen (ein Viertel, dann zählt es nicht als geschlossener Raum) das Feuer versuchte uns zu wärmen im offenen Zelt, der Rauch zog quer. Wir machten uns nichts draus, verbrachten viel Zeit mit Bewegungsspielen draußen, auch einen Tag im städtischen Liether Wald.

Insgesamt war die Stimmung gut, trotz Abständen, trotz kreativen Notlösungen, trotz Kälte und trotz Alledem.

Trotz Alledem… Da haben wir unserem Namen Mal wieder Ehre gemacht, denn „Aver Liekers“ heißt so viel wie „Aber trotzdem“ und freier übersetzt „Trotz Alledem“.

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Sommerlager

Wir haben ein Home-Sommerlager durchgeführt, nachdem das NordLager leider ausfallen musste.

Eigentlich war geplant mit den Pfadfinder*innen vom VCP Schleswig-Holstein und VCP Hamburg gemeinsam ein großes Lager diesen Sommer abzuhalten. Doch schnell war klar, dass diese Planung so mit den bekannten umständen nicht haltbar wäre.

Wir haben in unserem Stamm beschlossen daher ein kleines Heimat/Home-Lager demnach zu veranstalten.

Schnell waren die ersten Anmeldungen da und so ging es mit Hygienekonzept und Abständen in einer kleineren Gruppe pfadimäßig her.

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Corona-Kreativ

Auch uns hat die erste Welle der starken Kontaktbeschränkungen hart getroffen. Die Woche vor dem Erlass hat sich die Stammesleitung zusammengesetzt und vorab vorbereitet, was zu tun wäre, wenn diese Beschränkungen kämen. Und zwei Tage später kam der Erlass.

Alle Gruppenstunden und Aktionen wurden auf Eis gelegt und die Lage sondiert. Nur in Kleinstgruppen/Haushaltsgruppen, wie es zur aktuellen Zeit erlaubt war, wurden dann einige Arbeiten um und am Haus erledigt.

So entstand das Gerüst für ein Insektenhotel, das alte Holzlager wurde abgerissen und ein neues, größeres wurde errichtet, schätzungsweise 2 Kubikmeter Holz aus städtischen Baumpflegemaßnahmen wurden gespalten und in das neue Lager geräumt und auch ein Upcycling-Kajak-Beet entstand.